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Kategorien-Archiv für 'Reise'

Überfahrt zur DüneAuch auf Helgoland kann das Wetter diesig und regnerisch-kalt sein, im Januar ist das eben so. Das waren meine Gedanken, als ich am Morgen nach der Ankunft aus dem Fenster schaute. Trübes Licht also und die kleinen Häuser sahen fast so grau aus wie der Himmel, sie schienen sich an diesen anzuschmiegen. Trotzdem war es schön, vielleicht weil der frische Geruch nach Meer in der feuchten Luft so besonders wahrzunehmen ist. Gerade angekommen, wollten wir das Meer genießen, das Rauschen der Wellen hören und den Wind im Gesicht spüren. Schon gestern abend hatte ich wieder dieses angenehme Prickeln im Gesicht nach dem kurzen Spaziergang im Regen durch die salzige Luft. Heute wollten wir deshalb zur Helgoland vorgelagerten Insel Düne herausfahren, um die Natur zu genießen und natürlich nach den Robben und ihrem Nachwuchs zu schauen.

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Die Funny GirlMittlerweile ist die winterliche Helgoland-Tour schon zum festen Januar-Ritual geworden, auf das man sich während der ungemütlichen Monate freuen und mit den Vorplanungen und Erinnerungen der Vorjahre die dunkle Jahreszeit vortrefflich versüßen kann. Die diesjährige und damit dritte Fahrt nach Helgoland war aber noch einmal etwas besonderes, wäre sie doch fast ins Wasser gefallen, bot dann aber insgesamt ein besonders intensives Erleben der Insel.

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Knapp fünf Kilometer fährt man von Kappeln die schmale kurvige Straße quer durch sanft gewellte Felder, dann kündigt das Ortseingangsschild schon die “Stadt Arnis” an. Gut, der Yachtclub zur Linken mit seinem großzügigen Restaurantgebäude und der gut ausgebaute Parkplatz zur Rechten verströmen ein leicht städtisches Flair. Doch die kleinen, blitzblank herausgeputzten Häuschen am Ende der Straße passen eher zu einem der typischen malerischen Schleidörfer. Mit seinen ungefähr dreihundert Einwohnern ist Arnis auch genau das, aber mit der Beförderung vom “Flecken” zur Stadt im Jahr 1934 ist Arnis heute eben die kleinste Stadt Deutschlands.

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Sonne und Regen, Wolken und Wind, frische Meeresbrise und der typische Geruch nach gebratem Fisch – das ist der Inbegriff eines Herbsturlaubes an der Ostsee! Nach über zwei Jahren war es nun wieder einmal Zeit dafür. Nur war dieses Mal eine Kleinigkeit anders: es war der erste Urlaub mit Hund.

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Kürzlich waren im Supermarkt französische Wochen. Im Kühlregal lachte mich ein runder Blauschimmelkäse an und der nähere Blick aufs Etikett versprach sogar ein Produkt original französischer Herkunft, nichts Nachgemachtes. Beim Frühstück heute studierte ich die Beschriftungen genauer – Hersteller war eine gewisse Fromagerie Riom-ès-Montagnes. Der Groschen war gefallen – der Käse war ein Bleu d’Auvergne aus dem Städtchen Riom in der Auvergne. Es braucht also nur die zufällige Wiederentdeckung eines Blauschimmelkäses, um für einen Tag wieder mitten in der Auvergne zu sein

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Helgoland - Die Lange AnnaHelgoland – dieses felsige Eiland weit draussen in der Deutschen Bucht wollte ich mir schon so lange einmal anschauen! In meiner Vorstellungskraft erschien mir diese Insel immer mystisch – umständlich zu erreichen über turmhohe Wellen, gefährliches Ausbooten vor dem Hafen bei Wind und Wetter, eine karge Insel mit nichts ausser roten Felsen und Hummerbuden. Und jetzt bot sich die Gelegenheit, Helgoland zu entdecken. Im Januar. Im Winter. Warum eigentlich?

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Endlich Urlaub – aber wo in Frankreich verbringt man ausgerechnet im August, der Lieblingsreisezeit der Franzosen, die schönsten Wochen des Jahres?

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Segeln Rund Rügen

Rund um Rügen per Segelyacht – hinter dem einwöchigen Törn steckte folgende Idee: für ein paar Tage Erholung, Fotografie und Segeln unter einen Hut zu bekommen. Eigentlich hatte ich mit einem Großsegler-Törn zu den Kanalinseln bzw. der bretonischen Küste geliebäugelt, wie ich ihn vor zehn Jahren schon einmal unternommen habe. Doch dazu war ich bei der Reiseplanung zu spontan und “nur” noch für den Rügen-Törn gab es freie Plätze. Da mir früher schon Hiddensee gut gefallen hatte und ich gerne wieder in diese Gegend wollte, war mir aber auch Rügen sehr willkommen.

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