Vermischtes zum Stöbern & Schauen

Herzlich willkommen auf sedion.de

Wie auch immer Sie hergefunden haben, ich freue mich, dass Sie da sind! Sedion.de ist meine kleine Blog-Seite, auf der ich mein Hobby Fotografie mit meiner Freude am Schreiben zu verbinden suche.

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit zum Stöbern und gönnen sich z. B. mit den kleinen Reisen nach Helgoland, Segeln rund Rügen oder in die Auvergne eine kurze Pause vom Alltag. Oder schauen Sie sich die Fotoalben an: Hier finden Sie schöne Hundefotos, Fotos von Zoo- oder Wildtieren und was ich in Sachen Landschafts-, Architektur- und Pflanzenfotos im Portfolio habe. Bei den Blog-Beiträgen finden Sie dies und das, diverse Kleinigkeiten die mir gerade so durch den Kopf gehen, mich begeistern oder motivtechnisch vor die Kamera gekommen sind.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihnen
Susanne Edion


Duisburger KaiserbergErstens gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung und zweitens muss der Hund ja auch raus. Allerdings kann man selbst in der Nieselregen-Dämmerung dem verwunschen eingewachsenen Waldpark auf dem Kaiserberg eine romantisch-melancholische Atmosphäre nicht absprechen. Denn drittens musste auch die Kamera mal wieder gelüftet werden. Weiterlesen »

Fenchel, da zieht sich bei manchem schon allein beim Klang dieses Wortes alles zusammen, hat sich doch zu sehr der Geruch nach lauwarmen Anis-Kümmel-Fencheltee aus Kindheitstagen eingebrannt. Dabei ist Fenchel doch weitaus mehr als ein Gesundheitstee, denn hinter den für den Tee verwendeten Samen steckt eine ausgesprochen vielseitige und vor allem feine Gemüseknolle. Und genau jetzt im Herbst hat sie ihre Saison und liegt wieder knackig-frisch in der Gemüsetheke.

Deshalb komme ich überhaupt erst darauf, hier mal etwas über Fenchel zu schreiben. Als ich die weißen, gerippten Knollen mit den grünen “Ärmchen” letztens wieder gesehen habe, fiel mir nicht nur mein Lieblingsrezept dazu ein, sondern auch die Fotos, die ich davon noch auf der Festplatte liegen habe. Vielleicht kann ich ja mit dem “Fenchel auf italienische Art” jemanden begeistern, doch mal zur Knolle zu greifen – die italienische Küche ist ja so schlecht nicht!

Fenchel auf italienische Art

Wir brauchen für ein bis zwei Portionen als leichtes Hauptgericht:

  • schöne, frische knackige Fenchelknollen – außen weiß und nicht fleckig, der Boden möglichst hell und nicht bräunlich (je nach Größe und Appetit 2 – 3 Stück)
  • eine Knoblauchzehe
  • eine unbehandelte Zitrone
  • Käse zum Gratinieren (Pecorino z. B.)
  • Tomaten (ich bevorzuge aus Aromagründen Dosentomaten)
  • Salz & frischgemahlener Pfeffer
  • Olivenöl

 

 

Die einfache Zubereitung:

Die Stiele und die harten Böden vom Fenchel abschneiden, die Knollen je nach Größe halbieren oder vierteln und den harten Strunkteil oberhalb des Bodens herausschneiden. Die geschälte Knoblauchzehe leicht andrücken und von der Zitrone zwei bis drei Scheiben abschneiden.

Die Zutaten gibt man zusammen in einen Topf und bedeckt alles mit Wasser. Mit Salz und einem Schuss Olivenöl kocht man das Ganze auf und lässt es dann ungefähr 20 Minuten leise weiter köcheln, bis der Fenchel weich, aber noch bissfest ist und sich in der Küche ein angenehmer Fenchel-Knoblauch-Duft verbreitet.

Unterdessen kann man schon eine Auflaufform einölen, Dosentomaten hineingeben (mit nur wenig von dem Saft!) und die Tomaten salzen und pfeffern.

Die abgetropften Fenchelstücke gibt man dann ebenfalls in die Auflaufform und vermischt sie etwas mit den Tomaten. Etwas Pfeffer obenauf kann nun nicht schaden.

Die Mischung wird noch mit dem Käse bestreut und dann kurz im Backofen (wenn möglich unter dem Grill) überbacken.

Wem das geschmeckt hat – ich habe auch noch ein Rezept für Fenchel auf französische Art. Das stelle ich dann hier als nächstes ein.

Knapp fünf Kilometer fährt man von Kappeln die schmale kurvige Straße quer durch sanft gewellte Felder, dann kündigt das Ortseingangsschild schon die “Stadt Arnis” an. Gut, der Yachtclub zur Linken mit seinem großzügigen Restaurantgebäude und der gut ausgebaute Parkplatz zur Rechten verströmen ein leicht städtisches Flair. Doch die kleinen, blitzblank herausgeputzten Häuschen am Ende der Straße passen eher zu einem der typischen malerischen Schleidörfer. Mit seinen ungefähr dreihundert Einwohnern ist Arnis auch genau das, aber mit der Beförderung vom “Flecken” zur Stadt im Jahr 1934 ist Arnis heute eben die kleinste Stadt Deutschlands.

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Sonne und Regen, Wolken und Wind, frische Meeresbrise und der typische Geruch nach gebratenem Fisch – das ist der Inbegriff eines Herbsturlaubes an der Ostsee! Nach über zwei Jahren war es  nun wieder einmal Zeit dafür. Nur war dieses Mal eine Kleinigkeit anders: es war der erste Urlaub mit Hund. Weiterlesen »

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Kindle E-Book "Unterwegs im Périgord"Seit ein paar Tagen steht es nun im elektronischen Verkaufsregal von amazon, mein E-Book “Unterwegs im Périgord – Ein Streifzug durch Landschaft und Küche”.

Es ist mein erstes Buch und ich bin ziemlich stolz darauf, auch wenn ich damit vermutlich keinen Millionenbestseller landen werde. Aber das ganze Projekt hat einfach Spaß gemacht und das Buch hat sich aus meiner Webseite http://www.dordogne-perigord.de entwickelt. Dieser Online-Reiseführer existiert  bereits seit fünf Jahren und es stand nun dringend eine komplette Überarbeitung des Inhalts an. Seinerzeit hatte ich fast ein halbes Jahr intensiv über das Périgord recherchiert und die Arbeit an der Webseite gestaltete sich fast wie ein kleiner Urlaub in dieser zauberhaften französischen Landschaft. Weiterlesen »

Kürzlich waren im Supermarkt französische Wochen. Im Kühlregal lachte mich ein runder Blauschimmelkäse an und der nähere Blick aufs Etikett versprach sogar ein Produkt original französischer Herkunft, nichts Nachgemachtes. Beim Frühstück heute studierte ich die Beschriftungen genauer – Hersteller war eine gewisse Fromagerie Riom-ès-Montagnes. Der Groschen war gefallen – der Käse war ein Bleu d’Auvergne aus dem Städtchen Riom in der Auvergne. Es braucht also nur die zufällige Wiederentdeckung eines Blauschimmelkäses, um für einen Tag wieder mitten in der Auvergne zu sein. Weiterlesen »

Rotwein – eingefangener Sonnenschein der schönsten Gebiete der Welt,  jeder genossene Schluck eine kleine Reise mindestens nach Frankreich, Italien oder Spanien. Und zum Auftakt jeder dieser Genussreisen gehörte es für mich bis jetzt einfach dazu, dieses warme, dezente “Plöpp”, wenn der Korken aus der Flasche kommt. Um deutsche Weine machte ich bislang einen Bogen, zu sehr hatte sich der für mich unangenehme Geschmack der lieblichen Mosel-Saar-Ruwer aus dem großelterlichen Weinvorrat eingeprägt. Weiterlesen »

Oder auch: in kulinarischer Hinsicht wundervolles badisches Dreiländereck! Eigentlich hatten wir für den Kurzurlaub nur einen strategisch günstigen Standort gesucht, um uns Freiburg, Basel und Straßburg anzuschauen. Dabei gab es neben diesen schönen Städten auch herrliche regionale Köstlichkeiten zu entdecken. Die Wahl fiel auf die Kaiserstuhl-Region, mir bis dahin gänzlich unbekannt – aber die Beschreibung als Weinbau-Gebiet machte sie mir gleich sympathisch. Das kleine, mittelalterliche Winzerdorf Vogtsburg im Kaiserstuhl sollte also unser Urlaubsquartier werden. Wir wurden sowohl in landschaftlicher, als auch in kulinarischer Hinsicht nicht enttäuscht! Grüne Hügel mit Weinbauterassen, dazwischen malerische Obstplantagen und Dörfer prägen das Landschaftsbild.

Nach der Ankunft am späten Nachmittag stand als erstes Freiburg auf dem Programm. Nur dreißig Kilometer entfernt, blieb dort Zeit für einen kleinen Stadtbummel um sich Appetit fürs Abendessen zu holen. Ein quirliges, lebendiges Städtchen, das jetzt im Frühsommer schon fast mediterranen Flair verströmte. Mit etwas Glück war sogar ein Platz in einem Biergarten zu ergattern. Und dann gab es die Speisekarte – badische Spezialitäten, von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Schäufele mit Brägele und Salat, darunter konnte ich mir so gar nichts vorstellen und deshalb bestellte ich mir das. Wunderbar! Sehr zarte, saftige Bratenscheiben (aus der Keule, wie ich später recherchierte) mit Bratkartoffeln,  dazu eine feine Weißweinschorle. Gegenüber gab ein Musikstudent leichte Weisen auf dem Saxophon zum Besten, eine perfekte Untermalung eines angenehmen Abends.

Freiburg: Schäufele und BrägeleBasel: Pouletflügeli im KörbliStraßburg: Omelett jambon fromage

Nächster Tag, nächstes Land im Dreiländereck. Heute ging es rüber in die Schweiz ins schöne Basel. Für eine ausgiebige Besichtigungstour war es eigentlich schon zu warm, und so beschränkten wir uns auf einen Spaziergang am Rhein, die Basler Altstadt und den Marktplatz. Und natürlich gab es die nächste Speisekarte zu entdecken. Ein sympathisches Sprachgemisch aus Schwyzerdütsch und Französisch lachte mich an: hausgemachte Hacktätschli mit Spätzli oder Pouletflügeli im Körbli à discrétion. Beim Servieren erfuhr ich dann auch auch, dass “à discrétion” zum Nachnehmen bedeutet, also “Hähnchenflügel satt”. Das war nicht notwendig, denn das Körbli war gut und reichlich gefüllt.

Frankreich, das dritte Land im Dreiländereck. Mittlerweile war es noch heißer geworden. Bei über dreißig Grad verging die Lust auf ausgiebiges Stadterkunden fast völlig. In der Altstadt gibt es zum Glück Restaurants, Bistros und Straßencafés in unglaublich gr0ßer Zahl, so dass wir ausgiebige Pausen bei Cafés (grandes und petites), Grenadines und Panaches (Radler) einlegen konnten. Und als Mittagssnack endlich einmal wieder Omelett auf französische Art, mit frischem knackigem Salat und Pommes frites als Beilage. So ließ sich die Mittagshitze abwarten und am späten Nachmittag doch noch per offenem Ausflugsschiff die Stadt vom Wasser aus entdecken.

Blogmobil

Moderne Zeiten brechen an, dank smartphone und WordPress-App kann ich nun auch von unterwegs mal ein wenig bloggen. Macht auf jeden Fall eine Menge Spass!

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Auf der Hunderunde in der Sonne sitzen und was ins Blog tippern ... z. B. auf der Sedanwiese am Kaiserberg

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